Auf das Frhstck, fertig, los!
Ernährungsgewohnheiten - Wir sind immer noch Steinzeitmenschen
Zumindest was unsere Ernährung angeht.
Unser Ernährungsverhalten entwickelt sich bereits in der frühen Kindheit. Genau wie vor tausenden von Jahren orientieren sich Kleinkinder dabei hauptsächlich an den Vorlieben der Eltern.
Früher schützte dieses Verhalten vor unangenehmen Überraschungen.
Heute kann es eine vielseitige Ernährung verhindern.
Sollte das Kind bestimmte Lebensmittel nicht mögen, ist diese Abneigung noch nicht in Stein gemeiselt. Geschmacksvorlieben können sich ändern. Darum ruhig immer wieder die verschmähten Speisen anbieten oder durch eine andere Zubereitung „verstecken“.

Die Lust zu Frühstücken nimmt mit dem Älterwerden sogar noch ab. Deswegen ist es besonderes wichtig, dass die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und mit ihren Kindern abwechslungsreich und gesund frühstücken.

Wachsen Kinder ohne regelmäßiges Frühstück auf, lassen sie dieses auch später ausfallen.
Auch die emotionale Einstellung zum Essen spielt eine große Rolle:
Steht es für notwendiges Reinschaufeln oder für Genuss, Geschmack und Kommunikation.
Schmecken, fühlen, riechen, sehen, hören - alles das gehört zum Essen dazu.

Wer nur Fastfood isst und nicht selbst mit Nahrungsmitteln experimentiert, kann nur schwer ein natürliches Geruchs- und Geschmacksempfinden entwickeln.